wörter machen was mit ihm.
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im anfang war das staunen
wie lange ein mensch fallen kann,
ohne
aufzuschlagen,
obwohl ein dumpfer aufprall
immer amygdalanah
hinter den lidern,
lauert
das große wasser
zieht sich über mir zusammen
wie eine lawine
aus zu vielen wörtern.
der druck
umfängt den brustkorb.
enger.
noch enger.
bis die seele
im schlamm
des marianengrabens
einen schlaf erkennt,
ein meer der ruhe.
ein kühles grab?
zieht
die tiefe mich?
ertrinkt
mein atem
in mir?
es ist
die luft,
die schon lange
nach oben will
eine blase
tropft durch
die aufeinandergepressten lippen,
tritt rund
wie der vollmond
aus meinem mund.
ein wort,
noch ohne sprache.
ich folge ihm.
nicht gleich.
aufsteigen.
pause.
weiter.
pause.
langsam,
wie eine tiefe wunde
sich erinnert,
heil gewesen zu sein.
ist dieses schweben
notwendig,
damit der druck
mich nicht zerreißt?
warten.
sprechen.
weitersteigen.
weiter schweigen.
weiter werden.
vielleicht
ist sprechen
nichts anderes
als die tiefe
in kleinen mengen
aus dem körper zu lassen.
atem für atem.
wort für wort.
bis der ozean
leichter wird
und die seele
dahintersteigt,
daß sie
nicht fällt,
sondern
vom schweren atem
gerettet wird.
15€
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